Nichts
ist für immer, aber das, was war, das bleibt;
es gibt kein Sein im Sein. Wenn man über das
Watt fährt, zur heiligen Insel, nicht wenn die
Sonne den Himmel in ein kitschiges Blau verwandelt,
sondern wenn ihre Strahlen in nebligen Wolkenfeldern
versickern, dann vergesse ich es, kurzfristig,
vergesse ich meine Schuld, meine aberwitzige
Wandlung für einen Sinn in meiner Schuld.
Es
handelt sich um eine wahre Begebenheit, so wahr,
wie Ihr es Euch nur denken könnt. Dafür verbürge
ich mich. Auf einem Bahnhof beginnt sie, die
Katastrophe meiner Existenz. er Express aus Frankfurt
fährt ein. Eine metallene Stimme kündigt ihn
an. Wie sie aussteigt, sich suchend umguckt,
wie andere, von anderen erwartet, sich an Hälse
werfen. Unsere Begrüßung fällt kühl aus, trotz
der Komplimente über ihre Bräune. Fragen, wie
die Reise war, aber man sieht es ja. Kurzes Kommentieren,
abwehrendes Nicken, ja-ja- draußen ist es nasskalt.