Ilja Cestnik - Autor und Musiker
 
Wen wundert es angesichts dieser
geistreichen Werke, dass der Sohn und
Enkel später Bücher voller Zynismen,
Skurrilitäten und Amoks verfaßt. Bücher
aber auch voller Poesie
und Melancholie.
Autobiographische Gedichte als Spiegel
seiner Seele.

Mit „Grenzfahrt und andere Fluchten” endet vorerst der belletristische Zyklus Ilja Cestniks im Anima-Verlag. Der Reigen von fünf Büchern in zehn Jahren beginnt 1995. Das erste Buch „ Der Narziß“ beinhaltet in Gedichtsform Gedanken zu einer Zeit, wo der Autor, geprägt durch existenzielle Ängste, diese Gedanken zu einer grundsätzlichen Realität, einer Weltanschauung, emporhebt. Doch Cestnik ist im nachhinein unzufrieden über das Werk und schiebt mit „Geisteskönig“ 1998 ein in seinen Augen wesentlich reiferes, aber ebenso radikales Buch hinterher, was eigentlich nicht mehr geplant war. Neben Lyrik finden sich hier sieben frühe Prosastücke.